Hügelgrab am Hexenberg

In der Nähe des Hexenbergs und des Flugplatzes steht eine archäologische Attraktion unter der Obhut des OHV: ein frühbronzezeitliches Hügelgrab. Zahlreiche Helfer sind mit Begeisterung dabei, um das ca. 3000 Quadratmeter große Areal zu pflegen und als historisches Kleinod zu erhalten.

Der außerhalb des Flughafengeländes gelegene Hügel wurde etwa 1700 v. Chr. über einer Grabstätte errichtet. Er ist der letzte unberührte Hügel eines größeren Hügelfeldes, dessen übrige Hügel 1969 in einer Notgrabung untersucht wurden.
Im direkt benachbarten Hügel entdeckte man eine Baumsargbestattung. Vom sich am Boden abzeichnenden „Leichenschatten“ wurde ein Lackabzug gefertigt, der lange Zeit im Museum für Vor- und Frühgeschichte in Oldenburg ausgestellt war.
Nach der Notgrabung wurde das Gebiet der untersuchten Hügel unter den Pflug genommen.

1976

….konnte das Gelände rund um den letzten ungeöffneten Hügel angekauft werden.
Die Gemeinde Ganderkesee und der Landkreis Oldenburg mit je 6000 DM, der Orts- und Heimatverein Ganderkesee mit 1000 DM sowie Spenden der Ganderkeseer Bürger von 5000 DM machten den Kauf möglich. Das Gelände wurde mit einer Wallhecke eingefasst, die 1989 komplett neu bepflanzt wurde. Dabei stellte der Landkreis Oldenburg das Pflanzgut zur Verfügung.

Pflege der Anlage

Die Pflege der Anlage erfolgt jedes Jahr Ende September durch Mitglieder des Orts-und Heimatvereins Ganderkesee. Als kleines Dankeschön gibt es anschließend ein kleines Frühstück.

Pressestimmen

Ortsverein putzt Hügelgrab in Ganderkesee heraus. 

MobiriseDelmenhorster Kreisblatt                         

Vom 05.10.2020