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Fahrt zum Industriemuseum inLohne

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Am Sonnabend, den 16.06.2012, brachen 44 Mitglieder und Freunde des Orts- und Heimatvereins Ganderkesee zu ihrem Ganztagesausflug nach Lohne im Landkreis Vechta auf.

Lohne? Was gibt es denn da zu sehen? Das hat sich wohl der eine oder andere gefragt! Umso größer war dann später auch unsere Überraschung.

Die Stadt Lohne mit rund 26.000 Einwohnern wirbt für sich mit dem Slogan „Lohne …. lohnt sich!” und ist ein bedeutender Industriestandort im Oldenburger Münsterland.

Die Hinfahrt erfolgte über Wildeshausen und Goldenstedt. Um 10.30 erwartete uns die Gästeführerin Frau Frieling, die uns sehr engagiert ihre Stadt und die nähere Umgebung vorstellte. Sie überraschte uns erst einmal mit einer guten Kenntnis über Ganderkesee. Zu Beginn der Rundfahrt überreichte sie jedem Teilnehmer einen Plastikbecher, ein Emblem von Lohne und eine Gänsefeder. Näheres sollten wir dazu später hören.

Die Fahrt führte uns zunächst in eines von zahlreichen Gewerbegebieten, und zwar zu Werk 3 der Firma Pöppelmann, größter Arbeitgeber in Lohne, und Produzent von Kunststofferzeugnissen. Sehr beeindruckend! Diese Firma beschäftigt ca. 1000 Mitarbeiter. Dann ging es aus Lohne hinaus zum Golfplatz, zur Wasserburg Hopen und zur St. Anna-Klus (kleine Wallfahrtskirche mit Heilquelle). Hier kam nun auch der Plastikbecher zum Einsatz. Wir probierten von dem „Heilwasser”. Dann ging es zum Stadtwald, wo je nach Kondition der Aussichtsturm bestiegen werden konnte, immerhin 82 Stufen.

Von oben hatte man eine gute Aussicht auf die umliegenden Orte. Durch die Innenstadt, die einige hochherrschaftliche villenartige Häuser aufzuweisen hat, ging es dann zur „Mühle” zum Mittagessen.

Um 14.30 waren wir im Industriemuseum angemeldet. Einige Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, das kurze Stück dorthin zu Fuß zu gehen, was nach dem sehr schmackhaften und reichlichen Mittagessen durchaus angebracht war.

Das Industriemuseum Lohne zeigt die industrielle Entwicklung Lohnes und gibt einen Einblick in verschiedene Handwerke und Industrien, die hier in der Vergangenheit einmal bestanden. Man bezeichnet Lohne auch als Stadt der „Spezialindustrien”. Bei einem ausführlichen Rundgang durch das Museum lernten wir die gesamte Ausstellung kennen.

Wir waren schon überrascht zu erfahren, dass im 19. Jahrhundert Millionen Schreibfedern – aus Gänsekielen hergestellt - in alle Welt versandt wurden. Nun wussten wir auch, was es mit der Gänsefeder zu Beginn unserer Fahrt auf sich hatte.

Ein weiterer Zweig war die Korkenproduktion aus Korkrinde. Diese wurde aus Spanien importiert und hier weiter verarbeitet. Auch über die Textilindustrie (vom Flachs zu Leinen) wird in der Ausstellung informiert. Dies sind nur einige Beispiele.

Im Anschluss an die Museumsführung gab es im angeschlossenen Museumstreff noch Kaffee und Kuchen. Wohl versehen mit vielen Eindrücken und Informationen traten wir dann die Rückfahrt an. Über Visbek und Wildeshausen ging es dann wieder nach Ganderkesee.

Dank an Fritz und Ingrid Witte, die uns wieder ein Stück Heimat näher gebracht haben.

Erika Eifler