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Ausflug nach Celle 2011

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Reisebericht

Tagesfahrt des Orts- und Heimatvereins nach Wietze und Celle am 18.06.2011

Am Samstagmorgen starteten 44 Mitglieder und Freunde des OHV zum diesjährigen Tagesausflug. Über die Autobahn ging es erst einmal nach Wietze zum Deutschen Erdölmuseum – vorbei am umstrittenen Mega-Schlachthof, der hoch eingezäunt wie eine militärische Anlage wirkt. Inzwischen ist dort die Arbeit aufgenommen worden, es sollen 2,6 Millionen Hähnchen wöchentlich geschlachtet werden.
Im Museum erwarteten uns zwei Museumsführer zu einer sachkundigen Führung.
1858 begannen in Wietze erste Bohrungen, Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts lieferte das Feld Wietze ca. 80 % der deutschen Ölproduktion.
Wir erhielten reichlich Informationen über die Entstehung des Erdöls vor vielen Millionen Jahren, über Erdölsuche, -Gewinnung und Weiterverarbeitung, über die vielfältigen Einsatzzwecke des Erdöls (z. B. in Medikamenten, in Kosmetik usw. ) , über die Geschichte der Wietzer Erdölregion, die Menschen und ihre Arbeitsbedingungen dort. Auf dem 2 ha großen Freigelände finden wir Förder- und Bohreinrichtungen von 1900 bis heute.
Versehen mit soviel Informationen ging es anschließend zum Mittagessen in den „Historischen Ratskeller“ nach Celle.
Da die Gästeführer eine halbe Stunde später als erwartet eintrafen, nutzten wir die Zeit nach dem Essen, um über den Wochenmarkt zu bummeln, was durch einen heftigen Regenguss begleitet wurde. Zur Stadtführung war es dann wieder trocken.
Celle mit ca. 70.000 Einwohnern ist eine der schönsten Residenz- und Fachwerkstädte Deutschlands. Der Rundgang führte uns zu interessanten Plätzen und Gassen, imposanten Gebäude wie das Oberlandesgericht, die Lateinschule von 1602, die Hofapotheke, das Rathaus, die Stechbahn (früher Turnierplatz) - umsäumt von Fachwerkhäusern auf der einen Seite – auf der anderen Seite die Stadtkirche.
Das älteste Gebäude ist das Schloss aus dem 13. Jahrhundert mit einer besonders sehenswerten Schlosskapelle und dem Schlosstheater. Leider ist zur Zeit eine Innenbesichtigung wegen Renovierungsarbeiten nicht möglich. Beim Bummel durch den Schlosspark konnten wir nur einen Blick von außen auf das Schloss werfen.
Nach soviel Kultur lockte nun das Kaffeetrinken in Winsen a. d. Aller. Innerhalb des Winser Museumshofes – einem Ensemble aus historischen Gebäuden – war für uns im Kalandhof/Stöckmanns Weincafé eingedeckt. Zu Kaffee oder Tee gab es leckere Torten.
Gut gestärkt konnten wir anschließend die Heimfahrt antreten und erreichten gegen 18:00 Uhr unser Ganderkesee.
Unser Dank gilt Ingrid und Fritz für immer wieder neue Eindrücke.
Wir freuen uns schon auf ein neues Ziel im Jahr 2012.